„Materialschlacht“ Freizeitsport
Für viele Freizeitsportarten benötigt der Sportler eine umfangreiche Ausrüstung, angefangen von einem Sportgerät bis hin zur notwendigen Kleidung sowie den mehr oder weniger wichtigen Accessoires. Das insgesamt benötigte Material für die Freizeit-Ausstattung belief sich laut Statistik bereits 1990 auf 6,8 Tonnen Material pro Bundesbürger. Doch nicht nur der Materialverbrauch bei der Herstellung, sondern auch die Entsorgung von ausgedienter Sportbekleidung und alten Sportgeräten ist problematisch. Die hohen Anforderungen an die Materialien – mechanische Belastbarkeit bei Sportgeräten und Thermo-Eigenschaften bei Sportbekleidung – führen zu Problemen beim Recycling oder der Deponierung. So bestehen Surfbretter, Sportboote, Skier und Snowboards meist aus einer Verbindung vieler verschiedener Kunststoffe, die nur schwer wieder verwertbar sind.
Daher ist es sinnvoll, auf Second-Hand-Börsen – und nicht nur für Kinder – preisgünstig gebrauchte, gut erhaltene Sportgeräte wie auch Sportgarderobe zu erwerben. Wird eine neue Sportart ausprobiert oder nur im Urlaub ausgeübt, so ist es besser, sich die Sportgeräte und Teile der
Bekleidung vor Ort zu leihen. Dies ist etwa beim Wintersport gängige Praxis und hilft zudem das Urlaubsgepäck zu reduzieren.
Neugierig geworden? Zu den Links.
