UBA - Umweltbundesamt
Im Gegensatz zum Bundesamt für Naturschutz ist das UBA eher für die technische Seite des Umweltschutzes zuständig. Das UBA ermittelt, beschreibt und bewertet den Zustand der Umwelt, um Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt möglichst frühzeitig und umfassend zu erkennen. Im Rahmen der Ressortaufgaben werden fachliche Konzepte entworfen und dem BMU und anderen Bundesministerien wirksame Maßnahmen vorgeschlagen. Das UBA berät auch andere staatliche, kommunale und private Einrichtungen, informiert die Öffentlichkeit über die Ursachen sowie praktischen Möglichkeiten zur Lösung von Umweltproblemen und wirkt in internationalen Gremien und Konferenzen an der Weiterentwicklung des internationalen Umweltschutzes mit.
Tourismus- und Freizeitfragen sind im Fachbereich I „Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien“ angesiedelt. Im Zuge einer Reorganisation wurde zwischenzeitlich die zuständige Abteilung „Internationaler Umweltschutz, Europäische Umweltagentur, Tourismus, Sport und Freizeit“ zum allgemeinen Bereich „Umweltstrategien und Umweltinformation“ erweitert. Dem UBA geht es beim Thema Tourismus vor allem um Kommunikation und Information. In diesem Zusammenhang wurden in der Vergangenheit ein ganze Reihe von Veröffentlichungen herausgegeben sowie Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung von Maßnahmen für die Tourismuswirtschaft, Fachöffentlichkeit und Bevölkerung gefördert. Hierzu sind auf der UBA-Internetseite zu „Nachhaltige Tourismusangebote oder -produkte“ praktische Hinweise für Anbieter aller Tourismusbereiche und Hintergrundinformationen sowie auch Kriterien für ein nachhaltiges Management verschiedenster Tourismusanbieter zu finden.
Das UBA hat Ende der neunziger Jahre den Anstoß für einen erneuten Versuch der Einigung von Politik, Tourismuswirtschaft und Umweltverbänden auf eine gemeinsame Plattform für eine touristische Umweltauszeichnung wieder angestoßen und die dann erfolgreiche Entwicklung und Markteinführung der Umweltdachmarke „Viabono“ fachlich begleitet.
2002 wurde eine umfassende Analyse zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“ mit den Schwerpunkten „Umweltbewusstsein der Touristen“, „Umweltbelastungen durch Tourismus“ und "Maßnahmen und Instrumente eines nachhaltigen Tourismus" veröffentlicht.
Aktuell unterstützt das UBA das Projekt „Nachhaltigen Tourismus als Zukunftsperspektive fördern“, in dessen Rahmen diese Website erstellt wurde.
Projekte
Projekt: „Datenbanken des Umweltbundesamtes“
Umwelt-Literaturdatenbank ULIDAT®, Umweltforschungsdatenbank UFORDAT®, Bibliothekskatalog OPAC der Fachbibliothek Umwelt des Umweltbundesamtes
Die Datenbanken setzen einen Schwerpunkt auf die im deutschen Sprachraum erscheinende Fachliteratur zu Umweltproblemen und Umweltforschung, beinhalten aber auch internationale Literatur. Die meisten Dokumente enthalten außerdem eine inhaltliche Kurzbeschreibung in deutscher oder englischer Sprache. Sowohl Literatur- als auch Forschungsdatenbank bieten zusätzlich Adressinformationen zu den beteiligten, im Umweltbereich aktiven Institutionen. Daneben kann man in der OPAC-Datenbank (öffentlicher Bibliothekskatalog) die in der Fachbibliothek Umwelt des UBA vorhandene Literatur suchen.
Mehr Informationen http://doku.uba.de
Datenbank Regionalinitiativen - REGINET
In beinahe allen Regionen Deutschlands bemühen sich Initiativen darum, das Schlagwort nachhaltige Regionalentwicklung mit Leben zu füllen. Das Umweltbundessamt fördert daher REGINET, ein vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und dem Naturschutzbund (NABU) aufgebautes und unterhaltenes bundesweites Verzeichnis der Regionalinitiativen in Deutschland. Neben den aktiven Regionalinitiativen sind Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften, Veranstaltungshinweise, Gesprächsforen, zahlreiche Links und konkrete Informationen zum Thema nachhaltige Regionalentwicklung zu finden. Durch das Projekt soll der Erfahrungsaustausch gefördert werden.
DVL und NABU veranstalten in diesem Zusammenhang den Wettbewerb „natürlich regional!“. Er zeichnet Regionalinitiativen aus, die in vorbildlicher Weise die drei Bereiche Regionalität, Umwelt- und Naturschutz sowie Qualitätssicherung vereinen.
Mehr Informationen http://www.reginet.de