Umweltgerechter Freizeitspaß
Die meisten Sport- und Freizeitaktivitäten können jedoch durchaus umweltverträglich ausgeübt werden. Größere ökologische Belastungen ergeben sich insbesondere dann, wenn sehr viele Urlauber ihre Aktivitäten an einem Ort ausüben und von Seiten der Verantwortlichen der Region kein entsprechendes Umweltmanagement durchgeführt wird. In solchen Bereichen sollten bestimmte Aktivitäten durch entsprechende Beschilderung und Aufklärung gelenkt und dabei sensible Naturgebiete ausgenommen werden. Aber auch Sport- und Naturtourismusformen, die nicht als Massenerscheinung auftreten, können punktuell zu erheblichen Umweltbelastungen führen. Bestimmte Tierarten reagieren bereits auf einzelne Störungen, und besonders im Winter kann die wiederholte Flucht zu erheblichem Stress führen. In sensiblen Ökosystemen, z.B. in hochalpinen Lagen, beeinträchtigen bereits geringe Trittschäden die Vegetation.
Sie als Reisender können bei allen Sport- und Freizeitaktivitäten darauf achten, durch entsprechendes Verhalten eventuelle negative Auswirkungen auf die Natur zu reduzieren oder zu vermeiden. Auch aus diesem Grunde beschränken sich die von uns angebotenen Informationen überwiegend auf den Deutschlandtourismus. Viele spezielle Reise- und Informationsangebote helfen Ihnen dabei, in Ihrem Urlaub ohne schlechtes Gewissen aktiv zu sein!
Bestimmte Freizeitaktivitäten gelten generell als umweltverträglicher als andere. Im Rahmen des sanften Tourismus zählen Wandern und Radfahren zu den umweltschonendsten Urlaubsaktivitäten. Gleichzeitig hat man bei beiden Aktivitäten hautnahen Kontakt zur Umgebung und kann so die Natur besonders intensiv erleben. Doch auch beim Wandern und Radfahren sollte man sich so umweltschonend wie möglich verhalten und bestimmte Regeln beachten.
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Andere Sportarten, wie z. B. Mountainbiking, Wassersportarten, Wintersportaktivitäten oder viele Trend- und Extremsportarten sind kritischer zu betrachten, da sie in der Regel stärkere Auswirkungen auf den Naturhaushalt haben.
Grundsätzlich sind solche Schäden immer von der Quantität der ausgeübten Tätigkeiten abhängig: Ein einzelner Mountainbiker oder Kletterer vertreibt keine Tierpopulationen auf Dauer und eine Hand voll Strandurlauber verursacht auch nicht die Überdüngung eines Badesees. Da es sich jedoch in der Regel nicht vermeiden lässt, dass viele Leute am gleichen Ort ihre sportlichen Aktivitäten ausüben, ist es umso wichtiger, sich an einige Regeln zu halten.
