UNCTAD - Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (United Nations Conference on Trade and Development - UNCTAD) wurde 1964 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegründet. Sie widmet sich den wirtschaftlichen Problemen der Entwicklungsländer und ist um deren Integration in die Weltwirtschaft bemüht. Die UNCTAD ist ein Spezialorgan der Generalversammlung und verfügt über ein ständiges Sekretariat in Genf. Gemäß ihrem Mandat befasst sich die UNCTAD schwerpunktmäßig mit der Förderung von Außenwirtschaft und Entwicklung. Darüber hinaus unterstützt sie die Entwicklungsländer bei Verhandlungen in der Welthandelsorganisation um konkrete Handelsliberalisierung. Innerhalb des Systems der Vereinten Nationen ist die UNCTAD Anlaufstelle für die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs).

Zur Homepage der UNCTAD http://www.unctad.org

Armutsbekämpfung in den am wenigsten entwickelten Ländern

Viele der ärmsten Länder der Welt ("Least Developed Countries" – LDCs) verfügen über günstige Voraussetzungen, um vom Tourismus zu profitieren. Um den Tourismus in Zukunft stärker in den Dienst der Armutsbekämpfung zu stellen, setzten ihn die Vereinten Nationen mit auf die Tagesordnung der UN-Konferenz über die am wenigsten entwickelten Länder (UN-LDC III), die 2001 in Brüssel stattfand. Über 6.500 Vertreter von Regierungen, den Vereinten Nationen, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen erarbeiteten ein umfangreiches Aktionsprogramm für die nächsten zehn Jahre. Darin geht es neben Entwicklungshilfe und Schuldenerlass vor allem um internationalen Handel und die Förderung von Investitionen.

Mehr Informationen zu Least Developed Countries (LDC)

E-tourism Initiative

Mit ihrer “e-tourism initative” will die UNCTAD den Technologie-Transfer in die ärmsten Länder fördern, deren technische Möglichkeiten gestärkt werden sollen, ihre Tourismus-Dienstleistungen online zu verkaufen.


Weitere Informationen zur E-Tourism-Initiative

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